Das Mysterium Magnum

(Text von Jacob Böhme 1623, deutsche Überarbeitung 2022)

57. Kapitel - Wie Jakob seine beiden Ehefrauen gewann

Wie Jakob zu Laban gekommen war und ihm für seine zwei Töchter 14 Jahre die Schafe gehütet hatte, was die geistige Darstellung mit der Braut Christi darunter andeutet, und wie Gott Jakob in Christi Bildung stellt und so mit dem Bild Christi spielt. (1.Mose 29)

57.1. Als nun Jakob in Trübsal von seinen Eltern ziehen mußte, um vor seinem Bruder Esau zu fliehen, und sich in seinem Segen Gott anbefohlen hatte, führte ihn Gott zu seiner liebsten Braut, bei der er einige Zeit in Freude mit Geduld zubrachte, bis er mit großem Gut wieder zu seinem Vater zurückkehrte.

57.2. Dieses ist erstlich eine weltliche Historie und Geschichte, aber darunter wird die geistige Bildung vom Reich Christi vorgestellt. Denn, wenn sich der arme Sünder zu Gott wendet, dann erlangt er erstlich den Segen, als die Taufe Christi, da ihn der Heilige Geist in seinem innerlichen Grund tauft. Dann stellt er ihn in den Prozeß Christi unter seine Kreuzfahne und gebietet ihm, vom adamischen Sündenhaus seines Vaters auszugehen und sich auf Christi Pilgerstraße zu begeben.

57.3. Dort muß er den harten Stein des Verstandes unter sein Haupt legen und auf diesem Stein des Verstandes ruhen und schlafen. Das heißt, der Verstand muß stillstehen, und das Gemüt muß sich in sich selbst im allerinnerlichsten Grund in höchster Demut zur Gnade Gottes hinwenden und sich ganz willig auf Christi Pilgerstraße begeben, wie hier Jakob tat. Dann begegnet ihm seine allerliebste Braut und schöne Rahel, als die edle Jungfrau Sophia der göttlichen Buhlschaft, in der Liebe und Menschheit Christi.

57.4. Zuerst kommt er zu dem Brunnen, wo diese edle Sophia (die „Weisheit“) ihre Schäflein tränkt. Das heißt, die Seele wird zu Christi Brünnlein geführt, daraus das Wasser des ewigen Lebens quillt. Dort sieht und erfragt er sich erstlich bei den Hirten, wo die edle Sophia mit ihrer Herde weidet. Die Hirten deuten die Kinder Christi an, als die Lehrer des Wortes Christi, in denen der Geist Christi ist, welche auch Christi Schafe weiden. Hier fragt der bußfertige Mensch nach seiner ewigen Freundschaft, als nach dem paradiesischen Haus, in dem sein Großvater Adam gewohnt hat. Daraufhin zeigen ihm diese Hirten dieses Haus und auch die schöne Rahel, die in diesem Haus geboren wurde, als die edle Sophia.

57.5. Welche, wenn sie die arme Seele erblickt, die Seele freundlich anschaut, davon die Seele in großer Liebe entzündet wird und den großen Stein von dem Brunnen wegwälzt, um der edlen Sophia ihre Schafe zu tränken. Das heißt, die Seele wälzt von sich alle irdische Lust weg, die wie ein Deckel vor dem Brunnen des ewigen Lebens gewesen ist, und trinkt und speist die armen notleidenden Schäflein Christi, als die Schäflein dieser edlen Sophia, und küßt die edle Sophia mit ihrer inbrünstigen Begierde zur Liebe Christi.

57.6. Und wenn dies die edle Jungfrau Sophia sieht, und daß ihr die arme Seele alle ihre Wege, die sie zu ihr gerichtet hat, entdeckt, dann läuft sie zu ihrem Vater und sagt es ihm, daß ihr lieber Verehrer und Freund draußen bei den Schäflein Christi steht und ihnen trinken hilft. Das heißt, die Liebe Christi dringt mit der Begierde der armen Seele in Gott den Vater und sagt: „Diese Seele ist mein Freund, mein Bräutigam.“ Da gebietet Gott der Vater, sie in sein Haus zu führen, wie hier Rahel dem Jakob tat, und solches ihrem Vater meldet, wer dieser Jakob wäre und was sein Vorhaben sei. So zeigt auch Christus seinem Vater, was der armen betrübten Seele Vorhaben ist, wenn sie zu ihm kommt.

57.7. Und wie Jakob diese Rahel zur Gemahlin versprochen wurde, darum er einwilligte, sieben Jahre die Schafe zu hüten, und sie herzlich liebte, aber ihm danach in der Hochzeit die andere Schwester mit ihren einfältigen Augen beigelegt wurde, die er gar nicht begehrt hatte, so geht es auch Christi Kindern, wenn sie sich zu Gott wenden und sich zu Hirten der Schafe Christi hingeben, um diese zu pflegen, dann wird ihnen die allerliebste und schönste Sophia zugesagt und vor Augen gestellt, daran sie in sich Freude empfinden.

57.8. Aber wenn es dann kommt, daß die Seele meint, sie wolle diese Braut in ihre Arme nehmen und vollkommene Freude mit ihr haben, dann wird ihr die andere Schwester, als die Lea, das heißt, das Kreuz Christi dafür beigelegt, und so verbirgt sich die schöne Sophia und er muß zuvor das Kreuz Christi zur Ehefrau nehmen und noch weitere sieben Jahre für Rahel, als die edle Sophia, die Schafe Christi hüten, bis er sie zur Ehefrau bekommt.

57.9. Denn die Menschheit Christi gibt sich nicht so schnell der feurigen Seele zum Eigentum. Sie bleibt wohl in der Verlobung im innerlichen Grund im Bild vom himmlischen Weltwesen bestehen, das in Adam verblich, aber Gott der Vater gibt der Seele an dessen Statt die andere Schwester, als die Einfältigkeit des Herzens, so daß die Seele in dieser Zeit nicht im Rosengarten spiele, sondern in Trübsal, auf daß sie versucht und demütig würde und immerfort die Schäflein Christi hüte, und sich nicht aus Wollust oder Stolz in eine solche Ehe begebe, wie es Luzifer tat.

57.10. Und wenn es geschieht, daß der Seele diese edle Rahel oder Sophia zur Ehe gegeben wird, wie es dann den standhaften Kindern Christi geschieht, so daß die Seele diese große Freudenhochzeit mit dieser Braut hält, welches allein jene verstehen, die bei dieser Hochzeit Gast gewesen sind, dann stellt sich wohl danach die edle Sophia noch so, als wäre sie unfruchtbar, so daß die hochzeitliche Freude vergeht und der Seele ist, als wäre ihr die Liebe dieser Braut genommen.

57.11. Indessen bricht Lea unter dem Kreuz Christi hervor und bringt Frucht. Das bedeutet so viel wie: Wenn die Seele den Geist Christi empfängt, dann beginnt die große Freude dieser Vermählung, davon Christus sagte: »Es wird im Himmel mehr Freude über einen Sünder sein, der Buße tut, als über 99 Gerechte, die dieser Buße nicht bedürfen.«

57.12. Denn das ist die Hochzeit des Lammes, daß sich Gott und Mensch vermählen und Christus geboren wird. Dann steht er in unserer armen und einfältigen Gestalt in unserem inwendigsten Grund und verbirgt seine große Süßigkeit, welche die Seele in der Vermählung geschmeckt hat, und deckt sie mit seinem Kreuz zu. So muß die arme Seele derweil die einfältige Lea als die Geduld nehmen und mit ihr in Christi Weinberg Frucht wirken.

57.13. Es kommt auch wohl, daß die Seele bei dieser Lea strauchelt, und dann wird Rahel im innerlichen Grund der Seele fremd, und sie stellt sich fremd gegen sie, wie Rahel gegen Jakob, als sie zu ihm sagte: »Schaffe mir Kinder, oder ich sterbe.« So sagt auch wohl die edle Sophia zur Seele: „Wirke in meiner Liebebegierde göttliche Früchte, oder ich weiche von dir!“ Obwohl doch die Seele in eigenem Vermögen solches nicht tun kann.

57.14. Dieses geschieht aber darum, damit sich die Seele um so heftiger zum Gebet wendet und Gott um göttliche Wirkung göttlicher Früchte bittet, wie Jakob Gott bat, so daß Rahel fruchtbar wurde und ihm Josef gebar, der dann zum Fürsten über ganz Ägyptenland wurde und sie in der Hungersnot ernährte.

57.15. Denn auch, wenn sich die edle Sophia gegen die Seele unfruchtbar stellt, als könnte sie Gottes Kraft in der Seele nicht gebären, aber die Seele in Geduld zu Gott fleht, daß er doch in ihr wirken und sie segnen wollte, davon sich die Seele oft in so große Buße wendet und in Gottes Erbarmen wirft, bis diese edle Sophia beweglich, fruchtbar und schwanger wird, dann gebiert sie gewiß den rechten Josef, als eine demütige, keusche und züchtige Seele, die danach ein Fürst über das ägyptische Haus in Fleisch und Blut wird, in welchem Haus der heidnische Pharao wohnt, als der tierische Geist. Über denselben wird dieser Josef zum Regenten und Statthalter gesetzt, und wird ein Regent des (gedanklichen) Verstandes, und regiert diesen mit Josefs, als mit Gottes (ganzheitlichem) Geist.

57.16. Dieses ist also zu einem Teil die geistige Darstellung bei Jakob, mit welcher der Geist auf das zukünftige Reich Christi anspielt, wenn er dann, wie jetzt mit der Erfüllung, in den Kindern Christi so mitspielt und sie noch immerfort so führt.

57.17. Wir sehen aber in dieser Darstellung vor allem auch die Wege Gottes, wie Gottes Sinn viel anderes ist als der der Menschen. Was der Mensch liebt, darin verbirgt sich Gott. Aber ihm gefällt wohl, was vor der Welt einfältig und verachtet ist, was allein ihm anhängt und ihn fürchtet.

57.18. Jakob liebte die schöne Rahel und begehrte derselben, aber die Bundeslinie, in der Christus geboren werden sollte, wollte nicht auf Rahel dringen, sondern auf Lea (über ihren vierten Sohn Juda). So konnte Rahel nicht schwanger werden, bis Lea die Wurzel oder Linie des königlichen Priestertums und Fürstentums geboren hatte, nämlich Levi und Juda.

57.19. Denn aus Levi kam das Priestertum, und aus Juda das Zepter des Königreichs und der Fürst Christus nach der Menschheit, um anzudeuten, daß Christus allein in den Menschen offenbar und geboren werden wolle und sein Priestertum des Heiligen Geistes in ihnen führt und wirkt, welche von der Eigenliebe und Fleischeswollust ausgehen und vor der Welt einfältig, albern und verachtet sind, und welche sich solcher Ehren als unwürdig dünken und sich solche göttliche Wirkung nicht als Eigentum annehmen und damit stolzieren, wie es die stolzen Pharisäer taten und noch tun.

57.20. Denn Lea begehrte nur, Jakob Kinder zu gebären, damit sie ihm angenehm werden könne, weil sie sonst wegen ihrer Einfältigkeit verschmäht wurde. So begehren auch die wahren Kinder Gottes nur danach, in göttlicher Kraft mit Lehren und einfältigem Leben auf den Wegen Gottes zu wandeln, damit sie Gott gefallen und ihm dienen können.

57.21. Und wir sehen abermals hier bei Jakobs Samen, daß sich die Linie Christi auch durch Lea nicht in ihrem ersten Samen offenbaren wollte, damit Christus nicht in menschlicher Wollust oder Geilheit der Fleischeslust offenbar werde. Denn erstlich gebar Lea den Ruben, der seines Vaters Ehebett besudelte, um anzudeuten, daß diese Wurzel noch aus Menschenlust entsprossen war.

57.22. Als aber Lea unwillig wurde, weil sie auch weiterhin verachtet blieb und gern aus der Verachtung herausgekommen wäre, so gebar sie den Simeon, der ein scharfes Gemüt führte, und von dem Jakob sagte, als er sterben sollte und er von allen seinen Kindern weissagte, was für eine Wurzel ein jeder war: „Die Schwerter der Brüder Simeon und Levi sind mörderische Waffen. Meine Seele komme nicht in ihren Rat, und meine Ehre sei nicht in ihren Kirchen.“ Um anzudeuten, daß er aus der Eifer-Linie entsprossen sei, weil auch Lea eiferte, weil sie als so unwert geachtet wurde, wie sie dann auch sagte: „Der Herr hat gehört, daß ich so unwert bin, und hat mir auch diesen gegeben.“ (siehe auch Stammbaum zur Bibel)

57.23. Als sie aber in ihrem Eifer zum Herrn um Errettung aus der Verachtung betete, da wurde sie schwanger und gebar Levi, als die Wurzel des levitischen Priestertums, ein Vorbild des Reichs Christi. Denn sie bat zu Gott, daß sich ihr Mann wieder in Liebe zu ihr täte, wie sie auch so sprach: „Nun wird sich mein Mann wieder zu mir tun.“ Um anzudeuten, daß sich Gott mit dem levitischen Priestertum wieder in einem Vorbild zu den Menschen tun würde, und in einem Vorbild vom Reich des Paradieses wieder unter ihnen wohnen, wie bei Moses so geschah.

57.24. Aber der Geist Gottes sprach durch Jakob, als er sterben sollte: »Meine Ehre sei nicht in ihrer Kirche. (1.Mose 49.6)« Das heißt: „Sie sind von mörderischem Kain-Gemüt und dienen mir nur in einer Bildung für das künftige Reich Christi. Aber der Geist meiner Liebe und Gnade ist nicht bei ihnen in ihren Opfern und Gottesdiensten.“ Welche Liebe und Gnade er „seine Ehre“ nannte, die er durch die Linie von Juda in Christus offenbaren wollte.

57.25. Die Ehre war, daß er den Tod zerbrechen und die Hölle zerstören sollte, und dem Teufel seinen Thron im Menschen nehmen: Dies nannte der Heilige Geist seine Ehre, und die wäre nicht im levitischen Priestertum, noch unter den Titelpriestern in ihren Kirchen, sondern als Lea ihren Willen ganz in Gottes Willen hineingab und sprach „Nun will ich dem Herrn danken, der mich von der Schmach des Teufels und der Welt erlöst hat!“, da gebar sie den Juda, als die Linie Christi.

57.26. Dann spricht hier der Geist ganz heimlich und verdeckt »Und sie hörte auf, Kinder zu gebären.«, um anzudeuten, daß Christus der Letzte wäre, welcher des levitischen Gesetzes Ende und Erfüllung sei. Darunter der Geist auch andeutet, daß man Christus nicht in den Kirchen, Gesetzen und prächtigen Ordnungen der Priester finden würde. Er würde in ihren Kirchen mit seiner Ehre des Sieges nicht wohnen, und sich mit seiner Ehre nicht an Steinhäuser binden lassen, wo man gleisnerischen Schein treibt, aber innerlich nur mörderische stolze Herzen hat und sich gegenseitig mit den Mordschwertern des Levi durch Worte tötet und verachtet.

57.27. Sondern in des Menschen Seele, wo man dem Herrn in großer Demut dankt und lobt, wie es Lea tat, als sie mit Juda die Linie Christi gebar. Darin will er wohnen, und mitnichten in dem Rat dieser Priester und Leviten, die Titelpriester sind, welche nur glänzende Wege zu ihren eigenen Ehren und Wollüsten erdichten, aber den wahrhaften Dank in der Demut vergessen, und sich nur selber lieben und ehren und so ihrem erdichteten Amt die Ehre antun, welche allein Gott und der Nächstenliebe in großer Demut gehört.

57.28. Bei dieser Darstellung sehen wir klar, wie sich Gott nicht in der fleischlichen Eigenliebe offenbaren will. Denn Jakob hatte Rahel lieber als Lea, und begehrte auch nur Rahel im Anfang, aber sein Samen mußte bei ihr verschlossen bleiben, bis sich Rahel vor Gott demütigte und Jakob für sie bat. Auch um anzudeuten, daß Gott nicht in unserer eigenen Liebe wirken will, indem wir uns untereinander nach fleischlicher Lust und nach weltlichen Ehren und Reichtum lieben und ehren, darin sich die Menschen zusammenfügen und einander lieben nach ihren hohen Ständen, Reichtum, Herrlichkeit, Schönheit und Wollust dieser Welt.

57.29. Sondern Gottes Geist fordert eine demütige getreue Liebe, darin die Seele in Gott gelassen ist und keine eigene Wollust und Eigenliebe sucht. Sondern darin sie auf die Wege Gottes sieht und sich zu demütigen Kindern macht, die Gott lieben und ihm stets danken. Allda offenbart sich Gott und wirkt in ihnen, damit sie dem Herrn Frucht gebären.

57.30. So diente Jakob zuerst sieben Jahre für Rahel, die er sich selber in eigener Liebe auserwählt hatte. Aber sie wurde ihm für den Dienst der ersten sieben Jahre nicht gegeben, sondern Lea wurde ihm unwissentlich dafür zugelegt. Jakob begehrte Rahel als einen Lohn für seinen Dienst. Weil aber der Bund des Herrn in der Linie Christi in ihm lag, so empfing er vorher den geistigen Lohn der Gnade Gottes.

57.31. Denn Christus ist der Lohn der Kinder Gottes. Wenn sie ihrem Herrn für weltlichen Lohn dienen müssen, dann belohnt sie Gott zuerst mit seinem Gnadenbund, und danach empfangen sie auch den zeitlichen Lohn. Wie Jakob zuerst die Gabe Gottes, wie es Gott ihm schickte, annehmen mußte, auch wenn es dem Verstand übel erschien, und danach empfing er auch den Lohn nach seinem Willen, für den er weitere sieben Jahr dienen mußte.

57.32. Diese sieben Jahre deuten im inneren Grund in dieser Darstellung die sieben Eigenschaften des natürlichen Lebens an, die sie Gott zum Dienst geben müssen, in denen sich Gott selbst zu einem Lohn in mitwirkender Kraft hineingibt, damit die sieben Lebensgestaltungen zuerst dem Herrn helfen, eine geistige Bildung zu gebären und die Linie Christi zu offenbaren. Und danach eröffnet diese geistige Bildung auch die natürliche Form und gebärt einen Fürsten in das natürliche Leben, in dem Gott wirkt und durch den er die Welt regiert, wie bei Jakob zu sehen ist.

57.33. So diente er sieben Jahre für Rahel. Aber weil er Gott fürchtete, wurde ihm zuerst der göttliche Lohn als die Linie Christi gegeben. Danach segnete Gott auch die menschliche eigene Liebe nach dem Reich der Natur in ihm, so daß er mit Rahel, die er in natürlicher Eigenliebe gefaßt hatte, einen Fürsten und weisen Mann zeugte, nämlich Josef, durch den der Geist Gottes richtete und ihn zum Herrn machte.

57.34. Und so stellt uns diese Geschichte vor, daß zuerst Christus in uns geboren werden soll. Dann gebiert auch Christus in uns den natürlichen Menschen mit Vernunft und Weisheit und ordnet ihn zu seinem Dienst im Reich der Natur und auch im Reich der Gnade, wie den Josef.


Zurück Inhaltsverzeichnis Weiter